Sie sind hier:

01

02

03

04

05

06

07

08

09

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

::

home



Viele Ökostrombefürworter vergessen, dass mit jedem Megawatt Solar- und Windstrom zusätzlich neue Pumpspeicher- Gas- und Kohlekraftwerke gebaut werden müssen, da für die Spitzenlastfähigkeit jederzeit Reservequellen bereit stehen sollen, wenn gerade mal keine Sonne scheint oder eine Windflaute herrscht. Ein neues europäisches und 400 Milliarden Euro teures (!!!) Verbundnetz wird die Spitzenlasten zwar gut verteilen können, es hebt aber die grundsätzliche Notwendigkeit neue Reservekraftwerke zu bauen nicht auf – egal wie viel neue Windräder und Solaranlagen am Ende errichtet werden. Die Inbetriebnahme dieser auf "stand by" laufenden Reservekraftwerke nimmt aber stets einige Stunden in Anspruch, weshalb sie auch nicht kurzfristig ein- und ausgeschaltet werden können und somit im parallelen "Leerlauf" neues bzw. "zusätzliches" CO2 emittieren. Allein aufgrund dieser Betrachtung ist die gängige Berechnungsgrundlage für den "sauberen" Ökostrom schon vom Ansatz her äußerst fragwürdig. Für die neue Infrastruktur (HGÜ-Backbones) und deren Folgekosten gibt es aber keine verlässlichen Studien und Berechnungen. Völlig klar ist hingegen die Tatsache, dass das europäische Hochspannungs-Verbundnetz ausgelastet ist. Der Gesamtkosten für ein auf die erneuerbaren Energien zugeschnittenes innereuropäisches Netz liegen nach aktuellen Schätzungen bei der gigantischen Summe von 400 Milliarden Euro . Allein die geplanten deutschen Offshore-Windparks werden schon in den nächsten 20 Jahren 75 Milliarden kosten. Schon diese zwei Zahlen verdeutlichen, das ein Land, das sich ganz auf die Versorgung durch erneuerbare Energien umstellt im globalen Standortwettbewerb als Verlierer dasteht - mit kaum zu überschätzten sozialen Folgeerscheinungen


Via Chris Blattman bin ich auf eine Untersuchung aufmerksam geworden, in der die klimatischen Folgen von Entwicklungspolitik durchleuchtet und mit herkömmlichen Maßnahmen (Solarzellen, Wärmeisolierung…) verglichen werden. Genauer geht es um entwicklungspolitische Projekte zur Familienplanung. Und siehe da, jeder Euro, der in Familienplanung und Ausbildung von Mädchen in Entwicklungsländern gesteckt wird, hat einen mehr als 7 mal so hohen Effekt für das Klima als der gleiche Euro in Solarzellen.

Kantoos Economics


Aus den auftauenden Permafrostböden in der arktischen Trundra könnten Milliarden Tonnen klimaschädlicher Gase entweichen, die dort bislang sicher gespeichert waren. So entweicht aus den so genannten Torf-Zyklus-Ökosystemen neben Kohlendioxid auch das etwa 300 Mal klimawirksamere Distickstoffoxid, das auch als Lachgas bekannt ist. (> Quelle) Interessanterweise scheint es die militanten Klimaschützer aber kaum zu interessieren wie das organische Material in die gefrorenen Böden überhaupt hingelangt ist.

Siehe auch: Auftauender Permafrost heizt dem Klima gleich zweifach ein


Eine wachsende Zahl von Menschen lehnt den Verzehr von Tieren ab und möchte sich vegetarisch ernähren. Dagegen ist nichts zu sagen. Die gleichen Menschen fordern aber oft, dass Lebensmittel nur noch im Biolandbau angebaut werden sollen. Nun brauchen sie im Biolandbau tierischen Dünger weil mineralischer Dünger nicht erlaubt ist. Sie brauchen sogar reichlich tierischen Dünger. Keine Nutztierhaltung mehr, heißt keinen tierischen Dünger mehr und damit keinen Biolandbau mehr. Ich möchte an dieser Stelle nicht darauf eingehen, ob zu recht oder unrecht. Aber eines ist klar: Ohne Kunstdünger würden die Landwirte der Welt wegen der geringeren Erträge nur etwa die Hälfte der Menschheit ernähren können. Und das ist ja nun moralisch und ethisch wirklich nicht erstrebenswert

> Dirk Maxeiner


Ein Supermarkt in Sachsen: Familie Martin erwirbt Lebensmittel für vierzig Euro, von denen sich die fünfköpfige Familie drei Tage lang ernähren möchte. Doch die Martins freuen sich zu früh über den günstigen Einkauf. Denn da kommt Klimakommissarin Kati Ehlert und kontrolliert ihren Wagen. Spargel, Rindfleisch und Milch gefährden das Weltklima, belehrt sie die verdatterte Familie. „Was gleich ins Auge sticht, ist der Spargel“, erläutert Ehlerts Gutachter, „der ist aus Peru, der ist mit dem Flugzeug gekommen.“ Das fahrlässige Einkaufsverhalten der Martins entspricht einer CO2-Emission von unglaublichen 37 Kilo

> Hier weiterlesen !



Würde man von den Dritte-Welt-Ländern fordern, ökologisch-korrekter Landbau zu betreiben, würden die Menschen dort schlichtweg verhungern !


Je höher veredelt ein Nahrungsmittel ist, desto mehr Wasser hat es im Gepäck. Eine Scheibe Brot kostet 40 Liter Wasser, und in einer Scheibe Käse stecken 50 Liter. Für die Produktion einer Portion Eis werden 135 Liter Wasser verbraucht, für eine Tüte Kartoffelchips 185 Liter – das ist mehr, als in eine Badewanne passt. In Indien herrscht in vielen Regionen akute Wasserknappheit. Fast alle Oberflächengewässer werden bereits für Bewässerungszwecke genutzt. Es kann nur noch auf eine beschränkte Menge Grundwasser zugegriffen werden. Nimmt die Bevölkerung bis ins Jahr 2025 weiterhin wie bisher zu, so dürfte der Wasserbedarf sich fast verdoppeln. In Delhi, Bangalore, Mumbai, Chennai und Kalkutta ist es schon gang und gäbe, dass Wasser nur für ein paar Stunden am Tag geliefert wird. Deutschland könnte führender Wasserexporteur und eine landwirtschaftliche Großmacht werden.“

(> Quelle)


Afrikaner (...) essen jährlich rund sieben Millionen Tonnen Kartoffeln, die aber kaum Vitamin A, Eisen und Zink enthalten. Hunderttausende von Kindern könnten jedes Jahr gerettet werden, wenn es gelänge, durch Biofortifikation – wozu auch genetische Veränderung gehört – diese lebenswichtigen Ernährungsstoffe den Kartoffeln hinzuzufügen. In Ländern wie Uganda und Mosambik werden bereits viel versprechende Versuche damit gemacht. Womöglich ist eine gezielte Förderung der Gentechnik weitaus günstiger und effizienter, als es eine Verzehnfachung des Entwicklungshilfebudgets wäre.

Malte Lehmig: Klimawandel: Was wirklich hilft


In den EU-Ländern sollen ab 2020 ein Zehntel aller Treibstoffe aus erneuerbaren Energien gewonnen werden, der Anteil an Bioethanol dürfte dann bei 6 bis 9 Prozent liegen. Für die Herstellung von einem Liter Biosprit werden 3500 Liter Wasser verbraucht und in Brasilien wird der CO2-speichernde Regenwald für die gigantischen Zuckerrohrplantagen gerodet. Schon heute demonstrieren arme Mexikaner gegen hohe Brotpreise, weil der Biospritbedarf des Nordens den Mais verteuert.

> Quelle


Die EU will 2013 Kohlendioxid-Zertifikate zum Schutz der Umwelt verteuern. Europaweit käme es zu Mehrkosten für die Industrie in Höhe von 20 Milliarden Euro im Jahr. (!!!) Das Problem dabei: die Zertifikate werden nicht weltweit eingeführt. Schon in Katar, wo der norwegische Konzern Norsk Hydro gemeinsam mit der dortigen staatlichen Ölgesellschaft das größte Aluminiumwerk der Welt baut, gibt es keine zusätzlichen Klimakosten.


In China, Indien, Osteuropa und vielen anderen Staaten - vor allem Schwellenländer - werden heute noch Kohlekraftwerke betrieben, deren Umweltstandards unter der EU-Norm sind. Für Europas größte Kupferhütte Aurubis mit Standort in Hamburg dürfte dies die Energiekosten ab 2013 um rund 45 Prozent erhöhen. Folge: Aurubis wird vermutlich geschlossen, Hamburg verliert 2000 Arbeitsplätze und die Kupferproduktion wird in ein Land mit wesentlich schlechterem Umweltstandard verlegt. Übrigens: pro Windkraftaanlage benötigt man 200 km Kupferkabel, das dann möglicherweise aus Indien oder Katar importiert weden muß.


In seinem Buch "Whole Earth Discipline" rechnet Stewart Brand, einer der Urgrünen in den USA, mit der Realitätsverleugnung der Umweltbewegung ab und macht sie für die Verschärfung des Klimawandels mitverantwortlich. Der Befund ist drastisch: Die umweltbewusste Linke muss ihr Weltbild neu justieren. Hat sie das erst mal geschafft, wird sie erkennen, das viele ihrer lang gehegten Ansichten nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. (> Kollision mit der Wirklichkeit und > Braucht die Welt Atomenergie?)

- Coal-fired power stations are death factories. Close them !
- Generation IV Kraftwerke