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CO2 wird als Klimakiller schlechthin gehandelt. Tatsächlich erwärmt sich aber die Erde seit ca. 450.000 Jahren und mit ihr steigt die CO2- Konzentration in der Atmosphäre. Allerdings geschieht dies mit einigen Schwankungen mit der Periodendauer von ca.100.000 Jahren. Das zeigen allgemein anerkannte Bohrungen im antarktischen Eis und deren Analyse, z.B. Petit et al. 1999, die auch dem IPCC bekannt sind. (...) Außerdem war die CO2- Konzentration in der Erdgeschichte meist wesentlich höher als heute. Davon zeugen die vielen fossilen Energiequellen. Weil damals die Konzentration höher war, konnten viele Pflanzen üppiger wachsen und auch verrotten, um dann schließlich durch den Inkohlungsprozess in Kohle umgewandelt zu werden. Heut verhält es sich genauso. Mit 0,037% CO2 in der Atmosphäre sind wir derzeit an der unteren Grenze dessen, was Pflanzen benötigen. Da sich der CO2- Gehalt etwas vergrößert hat, können nun auch einige Pflanzen üppiger wachsen.

> Quelle


70 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Erdoberfläche wird von der Viehzucht beansprucht. 33 Prozent der Ackerfläche dienen allein der Futtermittelerzeugung. Die Welternährungsorganisation FAO rechnet bis zum Jahr 2050 mit einer Verdoppelung der der Fleisch- und natürlich auch der Milch- (!!!) produktion. 80 Prozent des abgeholzten brasilianischen Tropenwalds im Amazonasgebiet werden als Weideflächen genutzt. (-> Quelle) Zum Thema

siehe auch: Schadet Fleischkonsum dem Klima? .


Es wäre schon viel gewonnen, wenn diejenigen, die ökologisch denken, auch konsequent ökologisch handeln würden. Umweltengagierte Grüne verfügen oft über hohe Einkommen, um entsprechend viel zu konsumieren und zum Beispiel klimaschädlich Fernreisen mit dem Flugzeug zu unternehmen. Eher einkommensschwache Schichten dagegen reisen weniger, fahren weniger Auto, bleiben häufiger zu Hause, kochen mit regionalen Produkten und leben insgesamt bescheidener, wodurch sie auch einen kleineren ökologischen Fußabdruck hinterlassen.

Claudia Ehrenstein: Warum gerade Grünen-Wähler die Umwelt belasten


Gott, der oberste Öko, wird mir allein für das Pendeln zum Arbeitsplatz 28.000 Kilogramm Kohlendioxid um die Ohren hauen. (…) 1,5 Millionen berufstätige Deutsche pendeln laut Statistischem Bundesamt mindestens dreimal pro Woche über eine Stunde lang zum Arbeitsplatz und zählen damit zu den »Fernpendlern«. 60 Prozent nutzen ihre CO₂-Schleuder. Nur ein verschwindend kleiner Teil davon bildet ökonomisch und ökologisch vernünftige Fahrgemeinschaften. Der Rest benutzt die Bahn. Oder das Flugzeug. Einer der extremsten deutschen Pendler ist ein Helgoländer Unternehmer, der bis zu dreimal pro Woche zwischen Köln und der Insel mit seiner Cessna hin- und herfliegt.

Burkhard Strassmann: Ich Kilometermillionär - Erfahrungen eines Pendlers zwischen Bremen und Hamburg.


Gutverdiener mit ökologischen Einstellungen verschmutzen die Umwelt stärker mit Klimagasen als ärmere Bürger ohne ausgeprägtem Umweltbewusstsein. Für den Präsidenten des Umweltbundesamts ist das zunächst leicht zu erklären: Sie haben schlicht mehr Geld für Flugreisen, Geräte oder Autofahren

Basil Wegener: Fast jeder ist für Umweltschutz - viele tun aber nur wenig


In den 80-er Jahren wollten die Grünen tatsächlich die Computer abschaffen: "Computer ächten wie Atomkraft !" Nach der Gleichung Frau = bewahrende Natur / Mann = zerstörende Technik entlarvten hellsichtige Feministinnen den PC als männliches Herrschaftsinstrument. In der Fernsehsendung "Live aus dem Schlachthof" gelangte man 1989 zu der Ansicht: "Computer sind frauenfeindlich – deshalb Computer verbieten!" Auch das digitale ISDN-Telefonnetz und das Satellitenfernsehen sollte gestoppt werden. Im Grünen Wahlprogramm 1987 heißt es : "Von Computerisierung und informationstechnischer Vernetzung, die die Herrschenden mit dem Ziel einer informatisierten Gesellschaft vorantreiben, sind alle Lebensbereiche betroffen. Die Informations- und Kommunikationstechniken sind auf Rationalisierung und Kontrolle angelegt und sind deshalb schwerlich alternativ nutzbar." (> Quelle) Das ist alles gerade mal 25 Jahre her und man fragt sich, wie unsere grünen WeltretterInnen wohl im Jahr 2035 argumentieren werden, wenn 9 Milliarden Menschen nur deshalb noch keinen globalen Verteilungskrieg vom Zaun gebrochen haben, weil uns dann tausende neuer Generation-IV-Kernkraftwerke ein halbwegs erträgliches Leben in Freiheit und Wohlstand ermöglichen ...

- just my five cents ...


Seit einiger Zeit wird heftig versucht, den Begriff “ Klimawandelleugner” für dissidente Stimmen in Klimfragen durchzusetzen. Der ist zwar komplett bescheuert, weil das Klma sich einfach immer wandelt und kein Mensch das leugnet. Aber was zählt schon Logik, wenn bei diesem Wort so wunderbar der Holocaustleugner mitschwingt. Sinn der Sache ist es denn auch, gegenüber dem Klimakatastrophen-Gedröhne skeptische Wissenschaftler von vorne herein mit einer Begriffskeule zu erledigen und sich so eine Diskussion zu ersparen. Wird aber nicht klappen, weil das Klima sich ebenfalls dissident entwickelt (seit zehn Jahren praktisch keine Erwärmung). Deshalb würde man am liebsten mit so einer Art Notstandsgesetzgebung die Meinungsfreiheit in diesem Punkt aushebeln. Eine kleine Anfrage der Grünen (in Bundesdrucksache 17/3613) deutet sehr schön an, wie die Herrschaften ticken. Kleiner Hinweis für Lehrer: Dies ist ein wunderbarer Text für die Analyse im Sozialkunde- oder Geschichtsunterricht. Thema: Totalitarismus. > Hier der Text

Dirk Maxeiner


"Im Indischen Ozean steht das Wasser etwa 100 Meter unter, um Island herum dagegen 60 Meter über dem Durchschnitt." Der falsche Glaube an die Gleichverteilung des Wassers lebt in der Debatte um den Klimawandel weiter. Der Anstieg des Meeresspiegels gilt gemeinhin als die bedrohlichste Folge der globalen Erwärmung. Bilder von im Wasser watenden Bangladeschern sind das Menetekel der Klimaschützer. "Aber die Leute tun dabei so, als würde sich das schmelzende Wasser der Gletscher so ebenmäßig in den Ozeanen verteilen wie das Wasser bei uns daheim in der Badewanne" (…) In Wirklichkeit jedoch ist die simple Botschaft von den steigenden Fluten drastisch vereinfacht. Dahinter verbirgt sich ein hochkomplexer Vorgang, bei dem es Gewinner und Verlierer gibt.

Gerald Traufetter


In einer Art Torschlusspanik entschloss sich Deutschland, das hinsichtlich der Sonneneinstrahlung mit Alaska zu vergleichen ist, in den nächsten Jahren weit über 100 Milliarden in uneffiziente Photovoltaikanlagen zu versenken, Finanzmittel, die fehlen werden, wenn es wirklich darum geht, den Ländern des Südens bei der Umstellung auf eine nachhaltige Energieversorgung zu helfen.

Fritz Vahrenholt


- Die 10 Punkte der Klimarealisten
- Das Klima hängt nicht vom CO2 ab


Die Gesamtbilanz der regenerativen Energien wird oft schöngerechnet. Die "wholesale parity" – also der Punkt, wo Nuklear-, Fossil- und Regenerativenergieprodzuenten im Preis pari gehen - basiert weitgehend auf interesssenorientierter Statistik. Im Jahr 2009 wurden in Deutschland 9, 6 Milliarden Euro in die Fotovoltaik investiert, deren Erträge lagen allerdings nur bei 2,95 Milliarden. Gern vergessen wird zum Beispiel, das auch die Herstellung, die Verkabelung und der nicht verschleißfreie Betrieb von Windkraftanlagen Energie verbraucht und damit die CO2-Bilanz verschlechtert. Der Aufbau eines Stromnetzes wie wir es in Mitteleuropa kennen, ist zudem in vielen Teilen der Welt völlig utopisch.