Sie sind hier:

01

02

03

04

05

06

07

08

09

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

::

home



Der Schlüssel zur Emanzipation muslimischer Gesellschaften ist in der Tat die Stellung der Frauen. Hier müssen wir nicht nur die Töchter berücksichtigen, sondern auch die Mütter, denn die Mütter prägen die Kinder. Der Einwand, dies sei eine eurozentristische Einmischung, ist zynisch. Im Gegenteil: der Kulturrelativismus ist in meinen Augen ein Ausdruck von Verachtung der anderen. Was die Menschenrechte betrifft, gilt für uns alle der gleiche Maßstab.

Alice Schwarzer


Das Erziehungsministerium von Saudi-Arabien hat entschieden, dass Feuerwehrmänner künftig auch Mädchen retten dürfen. Wächter der islamischen Religionspolizei hatten vor Jahren Schülerinnen daran gehindert, ein brennendes Gebäude zu verlassen - weil sie keine Kopftücher trugen.

Mädchen immer sicherer


Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Arabischen Emirate hat entschieden, dass ein Mann seine Ehefrau und Kinder schlagen darf, solange dies keine sichtbaren Spuren hinterlässt.

dieStandard


Ich habe selbst erlebt, dass körperliche und seelische Gewalt in einer muslimischen Familie als normal angesehen wird. Leider gehört Gewalt im Islam zum Kulturgut.

Sibel Kekilli / Film: Die Fremde


Drei Viertel der deutschen radikalen Islam-Konvertiten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, die Mehrheit hat einen Hauptschulabschluss, Einzelne haben Abitur, haben studiert. Die Hälfte ist in ihrer Jugend straffällig geworden. Mehr als ein Viertel sind Trennungs- und Scheidungskinder

Warum wird einer Islamist?


Die koranische Verkündung – "Der Mensch ist schwach erschaffen" (4:28) – mußte von der Tradition zwanghaft fortgeschrieben werden: "Wenn das Glied des Mannes steif wird", heißt es in der Sunna, "entschwinden beide Teile seines Verstandes" und damit "ein Drittel seiner Religion". Daher ist die Erektion zugleich "die stärkste Waffe des Teufels gegen die Adamssöhne" (zit. n. Raddatz, 311). Entsprechend lautete ein Stoßgebet des Propheten: "Ich bitte dich, reinige mein Herz und behüte mein Glied."

lesenswert: Thomas Maul: Sexualität und Despotie - Jihad, Geschlechterpolitik und Eherecht im Islam


Im Iran gilt Sex zwischen Unverheirateten als Unzucht und wird mit 100 Peitschenhieben bestraft. Wer verheiratet ist und einen Seitensprung macht, wird gesteinigt.

Liebesbeziehungen auf iranisch - Siehe auch Berichterstattung zum Fall Ashtiani


Nicht nur die Dichte der Bordelle ist im Norden Neuköllns am größten, auch jene von Moscheen.

NZZ Online vom 22. September 2010


Seit der Einfluss von Fundamentalisten in der islamischen Welt zunimmt, verschärft sich der Druck auf die christlichen Minderheiten. Die Evangelische Kirche in Deutschland hält Christen für die weltweit am häufigsten verfolgte Glaubensgemeinschaft. 2,2 Milliarden Christen gibt es weltweit, 100 Millionen von ihnen dürfen keine Kirchen bauen, keine Bibeln kaufen und bekommen keine Jobs, das ist die harmlosere Form der Diskriminierung, sie trifft auf die Mehrheit dieser 100 Millionen Christen zu. Die brutale Variante ist, dass sie erpresst, ausgeraubt, vertrieben, entführt oder sogar ermordet werden.


Im islamischen Pakistan gibt es unter den gut 184 Millionen Einwohnern geschätzt drei Millionen Christen. Diese sind regelmäßig Opfer von Diskriminierungen und Schikanen. Weil sie sich über den Propheten Mohammed despektierlich geäußert hat, soll eine Christin in Pakistan am Galgen sterben. > Christian woman sentenced to death in Pakistan 'for blasphemy


Die Aleviten - eine dem Islam nahestehende, aber eigenständige und weltoffene Religionsgemeinschaft haben in der Türkei etwa 20 Millionen Anhänger, sie werden aber vom Staat nicht als religiöse Minderheit anerkannt. Wie die 60.000 Türken armenischer Herkunft und die etwa 100.000 Christen werden sie in der Türkei auch heute noch – 95 Jahre nach dem Genozid an 1,5 Millionen Armeniern - diskriminiert und in ihrer Religionsausübung behindert. Madlen Vartian, eine Sprecherin des christlich-alevitischen Freundeskreises meint dazu: "Eine Türkei, die die Religionsfreiheit missachtet, indem sie Aleviten, Armenier und Christen in ihrer Religionsausübung massiv einschränkt, Kirchen zu Museen erklärt, alevitische Kinder zum islamischen Bekenntnisunterricht zwingt und alevitischen Glaubenshäusern (Cem-Häuser) den erforderlichen rechtlichen Status verwehrt, kann derzeit nicht ein geeigneter Beitrittskandidat für die EU sein"


Wenn das Christentum zweifelsfrei zur Türkei gehört, wie der Islam mittlerweile zweifelsfrei zu Deutschland gehört, dann gehört die Türkei nach Europa.

Cem Özdemir


Das Gerede von der "christlich-jüdischen Leitkultur" schürt den Fremdenhass.

Thomas Assheuer


Ich will gar nicht deutsch sein. Ich will auch nicht türkisch sein. Denn Nationalität ist ein Denkkonzept, das ich nicht anwenden will. Was würde das Deutschsein über mich aussagen? Nichts. Eine Zuschreibung, die mich einengt. Gegen die ich mich wehre.

Kübra Yücel


Am 14. Mai dieses Jahres betritt um 14.45 Uhr eine junge Asiatin in der Kleidung muslimischer Gläubiger – langes schwarzes Gewand, fest sitzendes Kopftuch – das Gemeindezentrum am Kingsford Way in Beckton, Ost-London, wo der Abgeordnete der Labour-Partei, Stephen Timms, seine wöchentliche Sprechstunde abhält, „surgery“ genannt. (…) Roshonara Choudhry wartet nervös auf ihren 15.00-Uhr-Termin mit Stephen Timms. Ohne Angabe eines Themas hatte sie um ein Gespräch mit dem Politiker nachgesucht, denn er ist auch ihr Abgeordneter für den Wahlkreis, in dem sie aus Bangladesch eingewandert mit ihren Eltern und vier Geschwistern lebt. Wir werden später erfahren, dass es sich bei Roshonara um eine Einser-Studentin handelt, am King’s College eingeschrieben für Anglistik und Kommunikation, in ihrem letzten Studienjahr, das sie eigentlich nach Erwartung der Dozenten mit Auszeichnung abschließen sollte. Doch die junge Frau, neben Englisch fließend in Französisch, Arabisch und Bangladeschi, strebt seit ihrem Verlassen der Uni Ende April nach einer höheren Weihe – dem Märtyrertum. Das Instrument dazu führt sie in ihrer Handtasche mit, zwei Küchenmesser, zwölf und 15 Zentimeter lang – zur Sicherheit, falls eines bei dem, was sie im Schilde führt, abbrechen sollte, wie sie später zu Protokoll gibt. Freundlich lächelnd geht sie auf den endlich eingetroffenen Abgeordneten zu, der erhebt sich höflich und sieht eine ausgestreckte linke Hand auf sich zukommen, was ihn für den Bruchteil einer Sekunde stutzig werden lässt, denn eine streng gläubige Muslimin würde eigentlich nie einem Mann die Hand schütteln, erst recht nicht die Initiative dazu ergreifen. Der Hauch einer Verwunderung verstreicht und schon hat Roshonara Choudhry mit dem Messer in ihrer Rechten zugestoßen, in den Unterleib ihres Opfers, dann ein zweites Mal, da der Mann sie nicht hat abwehren können. (...) Das inzwischen bekannt gewordene Verhörprotokoll von Scotland Yard ist ein erschütterndes Dokument der Verführbarkeit junger Muslime, die in kürzester Zeit scheinbar ungerührt aus ihrer bürgerlichen Laufbahn ausbrechen und zur Radikalität der Tat überwechseln können im Auszügen nachzulesen hier: Wie eine Elite-Studentin zur Gotteskriegerin wurde


Die in Iran zum Tode verurteilte Lehrerin Sakineh Ashtiani lebt in einem Land, in dem Frauen unterdrückt werden. Man muss sie verteidigen, nicht nur, weil sie wahrscheinlich unschuldig ist. Ihr Fall ist ein Test unserer Entschlossenheit. Sie ist eine Heldin wider Willen geworden. Aber woher kommt das weltweite Engagement für diese einfache Frau? Warum hat der französische Staatspräsident – wie er mir nochmal telefonisch versicherte – aus dem Schicksal dieser Frau einen Test gemacht, von dem er nicht mehr abgehen wird? Das fragen sich natürlich die Iraner. Das macht sie wütend. Sie verstehen nicht (oder nur zu gut), dass dieser Fall ein Test unserer Entschlossenheit ist, dem Regime standzuhalten – so, wie wir es umgekehrt als einen Test ihrer Fähigkeit sehen, zuzuhören und umzuschwenken.

Bernard-Henri Lévy: Der Fall Sakineh Ashtiani


Grünen-Chefin Claudia Roth fordert ein Umdenken im Umgang mit Iran: Wir dürfen die Beziehungen nicht auf das Nuklearprogramm reduzieren. (...)

Claudia Roth zu Gast bei den Antizionisten


Keine Auszeichnung für Diffamierungen!- Kein Freiheitspreis für Necla Kelek! - Wir sind der Meinung, dass eine Person wie Necla Kelek, die pseudowissenschaftlichen Populismus betreibt und damit eher für Desintegration sorgt, als für Integration, eine Auszeichnung wie diese nicht verdient hat. Denn Freiheit kann nicht ohne Respekt und Achtung vor dem Anderen gedacht werden. Sie ist ein wertvolles Gut und kein Freifahrtschein für Beleidigungen. Dass die Jury der Naumann-Stiftung die Arbeit von Necla Kelek vor diesem Hintergrund mit dem Freiheitspreis auszeichnet, können wir in keinster Weise nachvollziehen.

AK Grüne MuslimInnen NRW


Was fangen wir nun damit an? Vielleicht kapieren wir endlich, dass interesselose Multikulturalität in einer globalisierten Welt nicht lebbar ist. Dass auch die totale Autonomie von Werten und Religionen und Zugehörigkeitsgefühlen nicht lebbar ist. Die Reflexion auf das Eigene ist ein so natürlicher Impuls, dass er nahezu als anthropologische Konstante angesehen werden kann. Es ist wie bei Google Earth: Man hat den ganzen Planeten, aber man versucht zuerst, das eigene Land, die eigene Stadt, das eigene Haus zu orten.

Matthias Matussek


A majority of Muslims around the world welcome a significant role for Islam in their countries' political life, according to a new poll from the Pew Research Center, but have mixed feelings toward militant religious groups such as Hamas and Hezbollah. According to the survey, majorities in Pakistan, Egypt, Jordan and Nigeria would favor changing current laws to allow stoning as a punishment for adultery, hand amputation for theft and death for those who convert from Islam to another religion. About 85% of Pakistani Muslims said they would support a law segregating men and women in the workplace. Muslims in Indonesia, Egypt, Nigeria and Jordan were among the most enthusiastic, with more than three-quarters of poll respondents in those countries reporting positive views of Islam's influence in politics: either that Islam had a large role in politics, and that was a good thing, or that it played a small role, and that was bad.
Turkish Muslims were the most conflicted, with just more than half reporting positive views of Islam's influence in politics.

Meris Lutz


Es gibt mehrere exzellente Versuche, die Symptomatik der arabischen Politik zu erklären; zu meinen persönlichen Lieblingen gehören die Studien von David Pryce-Jones und Philip Salzman. Diesen können wir The Strong Horse: Power, Politics, and the Clash of Arab Civilizations hinzufügen, eine unterhaltsame, doch auch tief gehende und wichtige Analyse von Lee Smith, dem Nahost-Korrespondenten des Weekly Standard. Als Beweistext führt Smith Osama bin Ladens Kommentar aus dem Jahr 2001 an: "Wenn die Leute ein starkes Pferd und ein schwaches Pferd sehen, dann werden sei naturgemäß das starke Pferd mögen." Was Smith das Prinzip des starken Pferdes nennt, beinhaltet zwei banale Elemente: Ergreife die Macht und dann behalte sie. Dieses Prinzip herrscht vor, weil das arabische öffentliche Leben "keinen Mechanismus des friedlichen Übergangs von Herrschaft oder Teilung der Macht hat und daher politischen Konflikt als Kampf zwischen starken Pferden bis zum Tod betrachtet". Gewalt, stellt Smith fest, spielt "in Politik, Gesellschaft und Kultur des arabischsprachigen Nahen Ostens eine zentrale Rolle". Die islamische Religion selbst passt zum einen in das alte Muster der Durchsetzungsfähigkeit des starken Pferdes, zum andern verkündet sie es auch. Mohammed, der islamische Prophet, war sowohl ein Machthaber als auch eine religiöse Gestalt. Sunnitische Muslime haben über Jahrhunderte "mit Gewalt, Unterdrückung und Zwang" geherrscht. Ibn Khalduns berühmte Theorie der Geschichte kommt einem Kreislauf der Gewalt gleich, in dem starke Pferde schwache Pferde ersetzen. Die Erniedrigung der Dhimmis erinnert Nichtmuslime täglich daran, wer das Sagen hat.

Daniel Pipes: Die Rolle der Gewalt im Nahen Osten


Petrus steht an der Himmelspforte und fragt jeden, der rein will, welcher Religion er angehört. Ein Mann sagt: "Ich bin Atheist." Und Petrus antwortet: "Ich weiß, hier sind alle Atheisten. Sind sie nun ein christlicher Atheist, ein jüdischer Atheist oder ein muslimischer Atheist?"