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Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam.

Recep Erdogan, türkischer Präsident, 2008


Zur hohen Zeit der Inquisition um das Jahr 1530 hätte sicher niemand an das vatikanische Konzil von Johannes XXIII. gedacht. Aber die Entwicklung zu einem liberalen Katholizismus dauerte eben 450 Jahre und war mit blutigen Religionskriegen verbunden. Ich habe leider den Eindruck, dass unter den Muslimen, die bei uns leben, eher fundamentale Ausprägungen des Islam an Boden gewinnen. Und wir haben auch keine 400 Jahre Zeit.

Thilo Sarrazin: "Ich nehme nichts zurück"


Guten Morgen Europa ! (...) - Du glaubst, Ägypter wollen so sein wie Du? Falsch - sie wollen Deine Privilegien, nicht Deine Weltanschauung. Wohlstand verwestlicht nicht, wie das Beispiel Chinas zeigt. Dass Bildung nicht mäßigt, solltest Du spätestens seit Muhammad Atta und den Attentaten des 11. September wissen. Und zu guter Letzt meinst Du, Macht und liberale Demokratie mache Extremisten pragmatischer? Schau nach Palästina, wo eine demokratisch gewählte Hamas Kollaborateure hinrichtet und die Anerkennung Israels ablehnt, oder in den Iran, wo Mahmud Ahmadinedschad nur nach noch mehr Macht strebt. Bin schon gespannt, wie Du mit der Muslimbruderschaft über die friedliche Koexistenz mit Israel sinnierst. Den Menschen in Ägypten gebührt die Freiheit, die ihnen mit Hilfe der USA und Europa bisher vorenthalten wurde. Doch Jubel nicht, Europa! Für Freiheit in Ägypten wirst auch Du zahlen. Mubarak machte für Deine Geheimdienste die Drecksarbeit. Er sperrte die Attentäter ein, die sonst in Europa in die Luft geflogen wären. Genau wie der Reichtum Europas auch auf den Ressourcen der Dritten Welt beruhte, so rührt die Freiheit Europas auch aus der Unfreiheit Arabiens. Das ist nun vorbei. Jetzt musst Du Dich allein schützen. Es mag ein guter Morgen sein, das böse Erwachen steht aber noch bevor.

Gil Yaron: Guten Morgen, Europa!


In Tunesien gibt es vielleicht einen kleinen Anfang, aber nicht mehr. In Ägypten bewegt sich noch gar nichts, die Frage des Islamismus ist ungelöst, ebenso die Frage der Kopten. Im Land leben 15 Millionen Christen, aber laut der Verfassung ist der Islam Staatsreligion. Was ist also mit diesen 15 Millionen? Sind sie keine Bürger? Es wird interessant, wenn in Libyen oder Tunesien oder Ägypten gewählt wird. Wenn die Islamisten gewinnen, werden sie wieder eine Diktatur errichten, sei es eine sanfte Diktatur wie in der Türkei, sei es eine Diktatur wie in Iran. Wenn die Demokraten gewinnen, gibt es mehrere Möglichkeiten. In Ägypten könnten sie dank der Armee gewinnen. Das ist dann aber keine echte Demokratie, man wird Demokraten beobachten, die in die Kasernen gehen, um ihre Anweisungen zu erhalten. Das wäre eine vielleicht intelligente Militärdiktatur. In Libyen drohen ein Bürgerkrieg und die Teilung des Landes. Die Regionen im Süden und Osten sind kulturell nicht reif für die Demokratie, vielleicht sind es die urbanen Regionen um Tripolis. In Algerien ist es ähnlich, einige Regionen sind reif für die Demokratie, andere nicht.

Boualem Sansa: Wir sind alle Opfer der Geschichte / siehe auch: Richard Herzinger: Der arabische Frühling hat noch gar nicht begonnen


"Den Islam" gibt es nicht - das ist fast eine stehende Redewendung, wenn sich der Streit um diese Religion und vor allem um ihre Kritiker wieder einmal entzündet. Gemeint ist damit meist der Verweis auf die Vielfalt islamischer Glaubensrichtungen, und wer die also nicht sofort aufzählt, hat sich selbst entlarvt. Als Ungläubiger, als Zweifler, als Störenfried mit Bildungslücken. Necla Kelek besteht trotzdem darauf, dass es "den Islam" gibt, in Deutschland, mit all seinen Strömungen - als soziale Realität, als kulturelle Institution, die Verhalten definiere, einfordere und reproduziere: "Er ist das, was im Namen der Religion gelebt wird."

Regina Mönch über das Buch "Himmelsreise" von Necla Kelek


Nachdem der deutsche Fernsehzuschauer immer und immer wieder gesagt bekommt, das Kopftuch habe nichts mit dem Islam zu tun - die Frauen tun das freiwillig, Zwangsheiraten haben nichts mit dem Islam zu tun - woanders gibt es das auch, Ehrenmorde haben nichts mit dem Islam zu tun - alte patriarchalische Strukturen wie auch in Südeuropa, Terrorismus habe nichts mit dem Islam zu tun – nur ein paar Extremisten haben diese friedliche Religion gekidnappt, die Demokratiefeindlichkeit der islamischen Länder habe nichts mit dem Islam zu tun – das sind die Folgen der europäischen Kolonialpolitik, die Abwesenheit von Menschenrechten in islamischen Ländern habe nichts mit dem Islam zu tun – wir sollten unsere Maßstäbe andern Ländern nicht aufzwingen, nach alledem also ist Professor Pfeiffer auf der Leugnungsspirale noch ein Stück weiter herabgerutscht: Imame haben nichts mit dem Islam zu tun. Jetzt warten die deutschen Fernsehzuschauer nur noch auf die Ankunft des letztendlichen Islamverstehers, der sagt: der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun.

Christoph Spielberger


Der Isam ist eine Religion und ein politisches System, das vorschreibt, daß man Krieg führen muß gegen Ungläubige, bis sie entweder konvertieren oder sich unterordnen. Das ist die Legitimation, die von Terroristen angewandt wird für ihre Taten, und diese Rechtfertigung basiert auf Kernelementen der islamischen überlieferten Schriften.

Robert Spencer: "Islam: What the West needs to know"


"A rigorous Islamic education may make you a killjoy, but it doesn’t make you a terrorist. If the empirical record tells us anything, it’s that a skimpy Islamic education combined with a mediocre—even a decent—Western education seems much more likely to produce an explosive mix."

Reuel Marc Gerecht


Es steht für mich fest, dass der Islam mit der liberalen Gesellschaft, wie sie sich im Gefolge der Aufklärung herausgebildet hat, nicht vereinbar ist

Ayaan Hirsi Ali


Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass der Islam, so wie er sich in seinem politischen Kern heute darstellt und repräsentiert, nicht in eine demokratische Gesellschaft zu integrieren ist. Der politische Islam stellt sich in seinem ganzen Wesen als ein Gegenentwurf zur aufgeklärten Zivilgesellschaft dar

Necla Kelec


In den klassischen islamischen Verfassungen ist von Demokratie, so wie sie in den modernen westlichen Staaten ausgeprägt ist, nichts zu spüren. Die klassischen islamischen Staatstheorien lehnen das Prinzip der Volkssouveränität ab. Die Abneigung gegenüber dem demokratisch-parlamentarischen System hat im Islam also eine begründete Tradition. Der islamische Herrscher sollte am besten mittels Wahl bestimmt werden, erkannten schon die Staatsrechtler des goldenen islamischen Mittelalters. Das islamische Gesellschaftssystem wird damit aber keineswegs zu einer Demokratie. Diese Staatsform ist dem Islam fremd.

Dr. Axel Ayyub Köhler, neuer Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland zitiert von: Rainer Grell: Zehn Fragen an den Islam


Nach dem Koran ist jeder Musl
m dazu verpflchtet, die Verbreitug seiner Überzeugungen mit "Gut und Blut" zu unterstützen. (> Da'wa > Dschihad, Heiliger Krieg) Keine andere Religion hat ihren Gläubigen die politisch zu verstehende Verpflichtung aufgetragen, für die Ausbreitung des Glaubens Gewalt einzusetzen und zu töten. Keine andere Religion verspricht ihren Gläubigen für das Ermorden von Andersgläubigen den direkten Zugang zum Paradies. Derjenige, der nach seinem Glauben und der Annahme des Islam ungläubig wird d. h. die Religionslehre nicht befolgt, an den Koran und an den Gesandten Gottes nicht glaubt ist ein Ungläubiger (kafir/kuffar) Die sog. Schriftbesitzer - gemeint sind damit Juden und Christen - werden mehrfach sowohl im Koran als auch in der Rechtsliteratur als kuffār genannt. Eine wichtige Koranstelle hierzu ist Sure 5, Vers 44–45: "Diejenigen, die nicht nach dem entscheiden, was Gott (in der Schrift) herabgesandt hatte, sind die (wahren) Ungläubigen (kāfirūn).“ Entsprechend heißt es in Sure 5, Vers 17: "Ungläubig sind diejenigen die sagen: Gott ist Christus, der Sohn der Maria [...]“ Das Schicksal derjenigen, die „ungläubig sind“ (kafarū) beschreibt Sure 2, Vers 161 wie folgt: "Auf denen, die ungläubig sind und in diesem Zustand sterben, liegt der Fluch Gottes und der Engel und der Menschen insgesamt [...] Ein Muslim hat die sakrale Legitimation, Ungläubige als minderwertige Wesen zu betrachten. Menschen, die weder den jüdischen noch den christliche Glauben (> Dhimmis) haben - also z.B. Buddhisten, Taoisten, Hindus und Atheisten - sind bei der Weigerung den Islam anzunehmen sogar umzubringen: Sure 9, Vers 30: Und es sprechen die Juden: "Uzair ist Allahs Sohn." Und es sprechen die Nazarener: "Der Messias ist Allahs Sohn." Solches ist das Wort ihres Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von zuvor. Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!

Quelle: Wikipedia - siehe auch: "Der Prophet des Islam"


Die in den heute vorherrschenden islamischen Auslegungen propagierte Lehrmeinung, die bloße Anwesenheit von Nicht-Muslimen bedeute für Muslime eine Gefahr, stützt sich auf Sure 2,191, wo es heißt, die von „Ungläubigen ausgehende Verführung ist schlimmer als Töten“. Sie wurde zu einem Leitmotiv islamischer Theologie, die von nun an den gewaltsamen Angriff auf Juden, Christen und andere „Ungläubige“ als Akt der Verteidigung darstellt. Auch hier ging der Prophet mit seinem Beispiel voran, indem er im Jahre 628 die gesamte jüdische Bevölkerung Medinas abschlachten ließ. Aus solchen und anderen Koran-Stellen schöpfen heutige islamische Bewegungen wie die Hamas mühelos ihre Aufrufe zur Vernichtung von Juden („Zionisten“) und Christen („Kreuzfahrer“). Schon kurze Einblicke in fundamentales Schrifttum zeigen die tiefe Verwurzelung islamischer Aversionen gegen Israel und Juden in den religiösen Quellen. Es fällt daher leicht, im Koran legitimierende Stellen für moderne antisemitische Aktionen zu finden, wie es in der politischen Charta der Hamas geschieht oder in der außenpolitischen Staatsdoktrin des iranischen Präsidenten Ahmadinejad, für den die Vernichtung Israels das wichtigste Anliegen, geradezu den Schlüssel zur Verbesserung der Welt darstellt.

Chaim Noll: Was ist "Neuer Antisemitismus"


Der Begriff der Islamophobie hat mehrere Funktionen: Er leugnet die Realität einer islamistischen Offensive in Europa, um sie besser zu rechtfertigen. Er attackiert den Laizismus, indem er ihn mit einem Fundamentalismus gleichsetzt. Vor allem aber will er all jene Muslime zum Schweigen bringen, die den Koran in Frage stellen und die Gleichheit der Geschlechter fordern, die das Recht einklagen, einer Religion abzuschwören, und die ihren Glauben friedlich und nicht unter dem Diktat von Bärtigen und Doktrinären leben wollen

Pascal Bruckner


Bis vor kurzem galt er radikalen Vertretern des Islam, auch Islamisten genannt, die sich als Repräsentanten der „Religion des Friedens“ gerieren und dabei gerne zu Gewalt aufrufen: gegen Schriftsteller, deren Bücher sie nicht gelesen haben, gegen Karikaturisten, deren Zeichnungen sie nur vom Hörensagen kennen, gegen Frauen, die ihre Körper nicht verhüllen wollen, gegen Skeptiker, die es wagen, die Frage zu stellen, ob der Islam tatsächlich eine Religion des Friedens ist oder vielleicht eher eine religiös verbrämte Ideologie der Unterwerfung, die keinen Widerspruch duldet, Dissidenten und Häretiker in den eigenen Reihen nach dem Leben trachtet und unter „Frieden“ nicht die Abwesenheit von Krieg, sondern die totale Entmachtung ihrer tatsächlichen oder eingebildeten Feinde versteht. Weswegen in der islamischen Welt „Frieden“ öfter die Ausnahme als die Regel ist. Insofern ist sogar die Behauptung richtig, dass es den „Islam“ gar nicht gibt, es gibt nur Strömungen, die sich gegenseitig bekriegen, wie man es derzeit im Irak, in Afghanistan, Pakistan und mittlerweile auch in „moderaten“ islamischen Gesellschaften wie Indonesien beobachten kann.

Henryk M. Broder


Die UN-Generalversammlung feierte am 2. Juli dieses Jahres ihre Entscheidung „neue Strukturen“ geschaffen zu haben, die weltweit die Gleichberechtigung von Frauen realisieren sollen. Am 10. November werden nun die 54 Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrates der Vereinten Nationen ECOSOC den Vorstand der neuen UN-Frauen-Institution wählen. Ausgerechnet Iran und Saudi-Arabien gehören zu den Kandidaten. Der Iran wurde schon am 28. April 2010 von der Asiengruppe des ECOSOC in die Kommission für die Rechtsstellung der Frau gewählt. Bloß halten solche Staaten, die massiv Frauenrechte verletzen, nichts von den Normen der UN-Charta.

Siehe auch: Bernard-Henri Lévy: Der Fall Sakineh Ashtiani


Das Kopftuch ist wie auch die Burka ein politisches und religiöses Symbol. Beide Kleidungsstücke folgen einem Menschenbild, nach dem Frauen unrein und dem Mann nachgeordnet sind. Der Schleier hat den Sinn, die durch das bloße Frausein verlorene Würde wiederzuerlangen. Eine unverschleierte Frau ist deswegen immer würdelos.

Iris Radisch


Das Kopftuch ist die Flagge des Islamismus. Das Kopftuch ist das Zeichen, das die Frauen zu den anderen, zu Menschen zweiter Klasse macht. Als Symbol ist es eine Art „Branding“, vergleichbar mit dem Judenstern.

Alice Schwarzer: "Die Islamisten meinen es so ernst wie Hitler"


Ob eine Frau eine Burka oder einen Bikini trägt, läuft auf das Gleiche hinaus. Ob sie “kein Kopftuch tragen muss” oder eines “tragen darf” ebenso. Ganz besonders ausgeprägt ist der freie Wille bei Mädchen im schulpflichtigen Alter, die ein Kopftuch tragen “dürfen”, weil sie es wollen. Sie haben sich dieses Recht hart erkämpft. Wie Natascha Kampusch, die auf die Frage eines Reporters, ob sie mit ihrem Entführer Sex hatte, antwortete: “Ja, aber es war freiwillig.”

Schukran Marhaba