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Wir werden es nicht zulassen, dass ein Holocaustleugner einen zweiten Holocaust begeht !

Benjamin Netanjahu


Die öffentlichen Äußerungen des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu zur Frage einer atomaren Bewaffnung des Iran lassen nicht den geringsten Zweifel: Eine iranische Atombombe ist eine existenzielle Bedrohung für Israel, die der jüdische Staat nicht dulden kann.

sehr lesenswert: Yossi Melman: Bombardieren oder besser nicht?


Die von Israel errichtete Sicherheitsanlage besteht zu 96 Prozent aus High-Tech-Zaun, aber wir bleiben beim Terminus Mauer, das ist plakativer und erinnert an das Berliner Monstrum. Vermeide, den rasanten Rückgang der Terroranschläge um 80 Prozent zu erwähnen und weise statt dessen darauf hin, dass der Bau der "Mauer" manche Unbill für die palästinensischen Anrainer mit sich bringt.

Claudio Casula - sehr lesenswert: So wird man Nahostkorrespondent - Eine Anleitung


Der moderne Antisemit glaubt nicht an die "Protokolle der Weisen von Zion", dafür fantasiert er über die "Israel-Lobby", die Amerikas Politik bestimmt, so wie ein Schwanz mit dem Hund wedelt. Der moderne Antisemit gedenkt selbstverständlich jedes Jahr der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar, zugleich aber tritt er für das Recht des Iran auf atomare Bewaffnung ein. Denn: "Was man Israel oder Pakistan gewährt, kann man dem Iran nicht verweigern"

Henryk M. Broder : Der Antisemitismus in seinem neuen Gewand


Von der Endlösung der Judenfrage zur Endlösung Deutschlands (...) Als Hitler sah, dass Deutschland den Krieg nicht gewinnen konnte, wünschte er sich den totalen Untergang Deutschlands. Sarrazin sehnt nicht den Untergang Deutschlands herbei, er warnt davor. Politische Muslime und viele nicht-muslimische Politiker in Deutschland versprechen für sich Vorteile aus dem Untergang Deutschlands. (...) Die alten und neuen Antisemiten in Deutschland eint der Wunsch, das Ende Deutschlands zu erleben.

anti3anti (zum vollen Verständnis bitte den gesamten Blogeintrag lesen!)


Es vergeht kaum eine Woche, da nicht irgendwo zwischen dem Kandertal im Schwarzwald und Sötenich in der Eifel eine Tagung darüber stattfinden würde, wie man den Nahen Osten befrieden könnte. Die Einladungen zu solchen Events fangen meistens mit den Worten an: „Gerade wir als Deutsche …“ Vor kurzem fand ein Wochenendseminar der Evangelischen Stadtakademie Aachen statt, auf dem der Untergang Israels in spätestens 15 Jahren vorhergesagt wurde. Eine Prognose, die eher auf das benachbarte Belgien zutreffen könnte. Nur dass es den Bundesbürgern egal ist, ob und wann Belgien untergeht, während sie sich für Israel verantwortlich und zuständig fühlen. In ihrer Eigenschaft als Friedensfreunde, Stalker und Deutsche.

Henryk M. Broder : Der Stalker als Friedensbote


Wie oft soll und darf eine Mittelschullehrerin das Wort "Schoah" im Unterricht verwenden, ohne sich deswegen dem Verdacht auszusetzen, sie sei konfessionell nicht "neutral" genug? Diese absurde Frage stellt sich im Zusammenhang mit der Suspendierung einer Geschichtsprofessorin in Nancy. Sie muss auf Anordnung der lothringischen Schulbehörden vorsorglich für vier Monate zu Hause bleiben. Nach Ansicht der Schulinspektion hat sie im Rahmen von Studienreisen nach Auschwitz ihre Pflicht zur Zurückhaltung missachtet. (...) Die 58-jährige Catherine Pederzoli solle im staatlichen Lycée Henri-Loritz normalerweise, wie seit dreißig Jahren, den Geschichtsunterricht mit ihren neuen Klassen beginnen. Zwei Tage vor Schulanfang erhielt sie jedoch vom Rektorat einen Brief, der sie nachhaltig schockiert hat. Aufgrund eines Berichts von zwei Inspektoren wird ihr vorgeworfen, sie habe ihre Schüler "instrumentalisiert" und "indoktriniert". Sogar von "Gehirnwäsche" ist auf nicht weniger als 42 Seiten in diesem über sie verfassten Rapport die Rede.

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Thomas von der Osten-Sacken, Sie sagten, laut Schätzungen hat Saddam Hussein seit 1979 annähernd 1 Million seiner eigenen Landsleute umgebracht. - "Ja, diese Zahl umfasst Kurden, Schiiten, Christen und Sunniten. Es gab zwei große Massaker. Einmal die sogenannte "Anfal-Kampagne" gegen die Kurden Ende der 1980er Jahre. Dabei wurden 4.000 Dörfer zerstört und etwa 100.000 bis 150.000 Menschen getötet, manche mit Giftgas. Etwa eine Million Menschen wurden in internes Exil geschickt. Das andere große Massaker geschah in den 1990er Jahren im Süden, wo das Regime in den letzten zehn Jahren etwa 300.000 Schiiten tötete. Außerdem gab es in den letzten zwei Jahrzehnten große Massaker an Kommunisten. Die Schätzung von einer Million Getöteten betrifft nur Zivilisten. Im Iran-Irak-Krieg wurden eine Million irakische Soldaten getötet. Eine halbe Million Iraker starben wegen der Iraksanktionen an Hunger und Krankheiten, und weitere wurden im Golfkrieg getötet. Etwa 1,5 bis 2 Millionen Menschen wurden innerhalb des Landes vertrieben. Und auf dem gesamten Globus sind 4,5 Millionen irakische Flüchtlinge verstreut. Zehn Prozent der irakischen Bevölkerung wurden während der Herrschaft Saddam Husseins getötet oder deportiert. Das ist das Wesen dieses Regimes. Es geschieht nicht zufällig, sondern systematisch."

http://www.nahost-politik.de/irak/osten-sacken.htm


Die Anzahl der Opfer des Irakkriegs (20. März 2003 bis 1. Mai 2003) ist stark umstritten in Bezug auf Zählweise, Verantwortung und Einbeziehung Opfer krimineller Straftaten. Nach Angaben der USA wurden rund 1.000 Zivilisten durch alliiertes Feuer sowie etwa 7000 Widerstandskämpfer und Terroristen getötet. Schätzungen anderer Beobachter zufolge kamen bis zu 10.000 Iraker bei dem Angriff durch die USA ums Leben. Nach der Kapitulation der irakischen Sreitkräfte im Mai wurden weitere 20.000 Tote neben dem regulären Widerstand mehrheitlich Terrorangriffen verschiedener Gruppierungen zugeschrieben. Nach einer im Oktober 2006 veröffentlichten Studie wurden seit der Invasion der ausländischen Truppen im März 2003 über 650.000 Menschen getötet, was 2,5 % der irakischen Gesamtbevölkerung entspricht. (Wikipedia)


In Zusammenhang mit der sogenannten Berichterstattung über die Memoiren von Präsident George W. Bush (“Decision Points”) erleben wir erneut und keinesfalls überraschend Revisionismusschübe eigener Art. …) Die grosse Masse der Bundesbürger hat auch eine durch mediale Gleichschaltung zerebral implementierte detaillierte Kenntnis über die großen und kleinen Zusammenhänge um den Kriegseintritt (Kein Blut für Öl, Wollte seinen Vater rächen, Gelogen über Massenvernichtungswaffen, War is not the answer). Ich möchte gar nicht auf die “menschlichen Schutzschilde” zu sprechen kommen, die, so meine Einschätzung, beim Anketten an ein Dixi-Klo mehr für die Menschheit getan hätten, als bei dem Versuch, das Saddam-Regime zu schützen. (…) Es fällt dieser Klientel in ihrer Unfehlbarkeit schwer, bestimmten Tatsachen in die Augen zu sehen. Hier soll nur ein kleines bißchen historische Aufklärung betrieben werden.

1. Der amerikanische Kongreß hat den US-Präsidenten im Herbst 2002 in einer Resolution (Public Law 107 - 243 - Authorization for Use of Military Force Against Iraq Resolution of 2002) ermächtigt, das Saddam-Regime mit militärischer Gewalt zu beseitigen. Entgegen der Folklore der Meinungsführer hierzulande gab diese Resolution nicht einen Grund (Massenvernichtungswaffen), sondern 22 (in Worten: zweiundzwanzig) Gründe an, die den Einsatz von Gewalt rechtfertigten. Die Resolution wurde in beiden Kammern des Kongresses mit großer Mehrheit verabschiedet. Im Repräsentantenhaus mit 296 zu 133 Stimmen und im Senat mit 77 zu 23 Stimmen. (...)

Joachim Steinhöfel: Bush is Back



"…Das Schweizer Kreuz soll abgeschafft werden. Das fordert der schweizerische Immigranten-Verein Secondos Plus. «Die Schweizer Flagge entspricht der heutigen, multikulturellen Schweiz nicht mehr», sagt Petrusic. Das Kreuz habe einen christlichen Hintergrund. Die christliche Herkunft der Schweiz gelte es zwar zu respektieren, «nur gilt es auch eine Trennung zwischen Religion und Staat zu machen», fordert das Vorstandsmitglied von Secondos Plus. «Abgesehen davon haben wir heute eine grosse religiöse und kulturelle Vielfalt in der Schweiz.»

Christian Ortner: Wie rassistisch ist die Flagge der Schweiz?


Dass die Deutschen "erst keine Kinder zeugen und dann nicht sterben wollen" wie der Historiker Michael Stürmer die tückische Kombination von sinkender Geburtenzahl und steigender Lebenserwartung beschreibt, macht schon heute ganze Landstriche zu Verliererregionen mit schrumpfender und zugleich überalterter Bevölkerung.

Sehr lesenswert: Deutsche Provinz: Verlassenes Land, verlorenes Land


Deutschland scheint mir auf dem besten Weg, ein Land zu werden, in dem nichts mehr geht: Und zwar nicht, weil sich immer welche finden werden, die aus irgendwelchen Gründen “dagegen” sind. Das war schon immer so. Sondern weil diese Leute neuerdings das Gehör einer politischen Elite finden, die glaubt, dass die Demokratie bei Anne Will und Maybritt Illner zuhause sei, und morgen womöglich auch bei Stefan Raab.

Thomas Strobl - siehe auch: Thomas Löffelholz: Die wegdemonstrierte Zukunft


Mittlerweile ist eine ganze Generation von Deutschen aufgewachsen mit Tutti-Frutti-TV. Das konnte nicht ohne Folgen für den Verstand bleiben. (...) Blöde gab es schon immer. Der Unterschied zu heute ist: Blöde haben eigene Zeitungen und Sender. Udo Walz darf im Radio über Politik reden, und Mario Barth füllt das Olympiastadion.

Michael Jürgs


Barack Obama ist der genialste Vertreter der Gattung Gefühlspolitiker. Ihm gelang es, in einem extrem langen Wahlkampf seine politischen Ziele nebelhaft zu belassen und dennoch - oder gerade deswegen - eine große Bewegung zu formen, die alles von ihm erhoffte. Wenn seine Frau ein Karottenbeet anlegt, wird das rund um den Globus kommentiert. (...) Die Bürger und Wähler wollen es so. Im alltäglichen Leben ist das Wohlfühlen schon längst wichtiger als die Tatsachen geworden. Der Strom soll aus sympathischen Kraftwerken kommen, das Essen von kernigen Bauern. Terroristen möchte man am liebsten durch Dialog besänftigen. Soziale Konflikte durch milde Gaben aus der Welt schaffen und Schulden schmerzfrei wegrechnen. All dies möglichst im Konsens und mit einer extra Portion Verständnis für alle.
Maxeiner und Miersch


Dass so viele Deutsche in diesem Mann [Adolf Hitler], einer mittelmäßigen, gescheiterten Existenz mit pathologischer krimineller Energie, eine Erlöserfigur sehen konnten, zeigt, wie inbrünstig sie sich nach ihr gesehnt haben mussten. An der Intensität dieser projektiven Sehnsucht, die bis in den eigenen Untergang hinein anhielt, bleibt aller historischen Aufklärung zum Trotz ein unerklärlicher Rest. Dieser ist es, der uns von Hitler nicht loskommen lässt. (...) Hitler steht dafür, dass der Inhumanität keine Grenzen gesetzt sind, wenn sie unter den Augen der Menschheit und mit Unterstützung eines Volkes geschehen kann, das als eines der zivilisiertesten der Welt galt. War Hitler möglich, ist alles möglich. Deshalb kann er, unter anderen Vorzeichen, jederzeit Nachahmer finden.

Richard Herzinger: Wir werden Hitler einfach nicht mehr los - siehe auch: Mittelmäßiger Blender und Gewaltmensch


Wir Menschen haben ja den Überlebensinstinkt von Ratten. Gib Ratten einen großen Käse, und sie sind friedlich. Gib ihnen einen kleinen Käse, und sie zerfleischen einander. Durch die Bevölkerungsexplosion müssen wir mit einem kleineren Käse auskommen, deshalb fangen wir an, uns zu kannibalisieren.

Margaret Atwood


Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.

Mahatma Gandhi


Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.

Lord Acton